Das
Orchester
CAPRICCIO BASEL
CAPRICCIO BASEL
wurde 1999 gegründet und hat sich "in kürzester
Zeit an die Spitze der einheimischen Barockorchester
gespielt" (Basler Zeitung). Das Repertoire des
Orchesters umfasst Werke des Barock, der Klassik und
der Frühromantik. Mit den für diese Epochen
originalen Instrumenten entwickelt Capriccio Basel einen
nuancierten und farbenreichen Klang, im persönlichen
Stil geprägt von Dynamik, Dramatik und Phantasie.
Einen gewichtigen Teil seiner Aktivitäten investiert
das Ensemble in die Aufführungen grosser Chorwerke.
Monteverdis Marienvesper, die Passionen und Kantaten
von Bach, die Oratorien von Händel, Haydn oder
Mendelssohn sind Beispiele bekannter Werke, die mit
verschiedenen Chören in der ganzen Schweiz erfolgreich
aufgeführt worden sind.
Capriccio Basel veranstaltet eine eigene Konzertreihe
in Basel und Zürich, zu welcher herausragende Exponenten
der historischen Aufführungspraxis als Leiter und
Solisten eingeladen werden. Neben etablierten Stars
wie Andreas Scholl, Andrew Parrott, Monica Huggett,
María Cristina Kiehr, Gottfried von der Goltz,
Sergio Azzolini und Maurice Steger präsentiert
Capriccio auch spannende Nachwuchskünstler, entwickelt
ungewöhnliche Programmkonzepte und experimentiert
mit neuen Konzertformen (Text, Licht, Tanz und Choreographie).
Für seine Konzerte schöpft Capriccio Basel
aus einem reichhaltigen Repertoire von Werken in kammermusikalischer
bis sinfonischer Besetzung. Neben den Meisterwerken
der grossen italienischen, deutschen und französischen
Komponisten oder etwa dem Zyklus der gesamten Beethoven-Sinfonien
widmet sich das Orchester mit besonderer Hingabe neu
entdeckten oder wenig gespielten Werken.
Im Juni 2000 wurde Capriccio Basel im VALIANTforum-Wettbewerb
für Junge Orchester Murten mit dem 1. Preis ausgezeichnet.
Auslandtourneen und Gastspiele im Ausland haben das
Ensemble bisher nach Frankreich, Ungarn, in die USA
und an mehrere Festivals in Deutschland geführt.
Ein weiterer Meilenstein bedeutete für Capriccio
die Etablierung als Opernorchester mit der Aufführung
des Don Giovanni von Mozart. Im Mai 2008 wird das Orchester
bei den Tagen Alter Musik in Regensburg zu Gast sein.
Die Diskographie von Capriccio Basel umfasst Werke
von Johann Sebastian Bach, den Bach-Söhnen und
Johann Bernhard Bach sowie von Henricus Albicastro.
Im Juni 2006 kam bei der Delta Music GmbH die viel beachtete
CD mit Werken von Giovanni Lorenzo Gregori (Concerti
grossi) und Alessandro Stradella (Sinfonie e Sonate)
heraus. In diesen Tagen erscheint "Concerti grossi"
mit Ersteinspielungen des englischen Komponisten William
Hayes auf dem Markt.

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DOMINIK KIEFER
Der künstlerische Leiter und Konzertmeister von Capriccio
Basel studierte moderne Violine in Luzern und Schaffhausen
bei Alexander van Wjinkoop und Karen Turrpie.
Danach verlagerte sich sein Schwerpunkt auf die Barockvioline
und die historische Aufführungspraxis. In Meisterkursen
in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich
sowie in vertieften Studien mit Gerhart Darmstadt, Werner
Ehrhardt, John Holloway und François Fernandez
befasste er sich intensiv mit verschiedenen Ausdrucksweisen
Alter Musik und darf sich heute im schweizerischen Umfeld
als einer der versiertesten Kenner dieser Sparte bezeichnen.
Dominik Kiefer war Gründer (1985) und bis 1997
Konzertmeister beim Kammerensemble Luzern. Heute ist
er als Pädagoge für Barockvioline tätig
und wirkt in zahlreichen Ensembles und Kammermusikformationen
mit. Den Schwerpunkt seiner beruflichen Tätigkeit
bildet zurzeit Capriccio Basel, an dessen Gründung
er massgeblich beteiligt war und dessen Entwicklung
und Förderung ihm ein zentrales Anliegen ist.
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